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Kein Gefühl beim Sex? – Warum Frauen nichts spüren & was Du tun kannst!

Viele Frauen haben kein Gefühl beim Sex oder spüren zumindest kaum etwas. Oft stellen sich diese Frauen die Frage, ob etwas mit ihnen nicht stimmt, weil Sex doch eigentlich lustvoll, intensiv und einfach befriedigend sein sollte. Warum viele Frauen beim Sex nichts spüren und was Du dagegen tun kannst, erfährst Du hier

Was es bedeutet kein Gefühl beim Sex zu haben?

Die meisten Frauen, die behaupten nichts beim Sex zu spüren, meinen damit nicht wirklich, dass sie „nichts“ merken. Die meisten Frauen spüren durchaus Reibung, den Penis ihres Partners, ein Finger, ein Dildo oder was auch immer…

Aber sie spüren eben nicht mehr. Keine lustvolle Stimulation. Kein erregend anschwellendes Gefühl der Ekstase, wie sie es z.B. von klitoraler Stimulation kennen.

Viele Frauen machen sich z.B. auch auf die Suche nach dem legendären G-Punkt oder sie haben schon einmal von ihrem A-Punkt gehört und sind dann enttäuscht, dass sie ihn nicht wirklich spüren. Deshalb sind sie oft unsicher, ob sie diese Punkte tatsächlich gefunden haben.  

Wenn Du dich hier wiedererkennst, dann solltest Du wissen, dass das nichts ungewöhnliches es… Es geht verdammt vielen Frauen genau so, aber Du hast es in der Hand etwas zu ändern. Und ich zeige Dir wie!

Wie viele Frauen haben kein Gefühl beim Sex?

Mach Dir bitte keine Sorgen, dass Du eine Orgasmusstörung hättest, wenn Du beim Sex kein Gefühl hast. Studien zufolge geht es etwa 80 Prozent aller Frauen so. Das heißt, dass vier von fünf Frauen auch keinen Orgasmus beim Sex haben.

Ich selbst gehört auch lange Zeit dazu. Deshalb weiß ich genau, wie Du dich jetzt vielleicht fühlst und wie frustrierend das ist. Aber ich habe mich wissenschaftlich damit beschäftigt, warum viele Frauen keine vaginalen Orgasmen erleben und ich habe eine Anleitung für vaginale Höhepunkte entwickelt, mit der ich und mittlerweile über 10.000 Frauen ihren ersten Orgasmus beim Sex erlebt haben.

Drei Gründe, warum Frauen kein Gefühl beim Sex haben!

Während meiner Forschung habe ich entdeckt, dass es gleich mehrere Gründe dafür geben kann, dass eine Frau nicht sonderlich viel beim Sex spürt. Einer der häufigsten Gründe ist eine vergleichsweise schwache Beckenbodenmuskulatur.

Beckenbodenmuskulatur ist relativ schwach

Die Beckenbodenmuskulatur (genauer gesagt der Musculus pubococcygeus, auf Deutsch auch Schambein-Steißbein-Muskel genannt und besser bekannt als PC-Muskel) ist das Fundament der Orgasmen von Frauen und Studien zeigen eindeutig, dass Frauen mit einem trainierteren Beckenboden auch deutlich mehr beim Sex spüren.

Aus meiner Erfahrung als Sexualcoach kann ich jedoch sagen, dass die meisten Frauen aus irgendeinem Grund fest davon überzeugt sind, eine besonders starke und gut trainierte Beckenbodenmuskulatur zu haben, obwohl das leider nur in den seltensten Fällen zutrifft!

Ich zeige Dir deshalb nachher noch einen Test, mit dem Du einschätzen kannst, wie stark Deine Beckenbodenmuskulatur ist. Aber eins nach dem anderen…

Erst einmal sollst Du verstehen, warum die Beckenbodenmuskulatur so wichtig ist.  

Wenig Durchblutung

Studien zeigen, dass eine trainiertere Beckenbodenmuskulatur stärker durchblutet ist. Und besser durchblutete Körperstellen sind wiederum empfindlicher für Berührungen. Deshalb finden die meisten Frauen und Männer Küsse am Hals (bei der Halsschlagader) so erregend.

Wenn Du also kein Gefühl beim Sex hast, dann ist Dein Beckenboden womöglich nicht sonderlich gut durchblutet. Aber ich zeige Dir wie Du das ganz einfach ändern kannst.

Vorher will ich Dir aber noch den zweiten Grund nennen…

Weniger Reibungsstimulation

Auch wenn Du jetzt unten herum schon relativ eng bist, wird Dir ein trainierterer Beckenboden dabei helfen, Deine Vagina stärker kontrahieren (also anspannen) zu können. Dadurch wirst Du zeitweise noch enger und spürst beim Sex mehr Reibung. Dadurch merkst Du dann auch mehr von dem stimulierenden Gefühlen.

Und hiermit kommen wir auch schon direkt zum Test!

Selbsttest: habe ich einen starken Beckenboden?

Eines noch vorab, ehe Du den Test machst und danach entmutigt bist: Der Beckenboden lässt sich super einfach und schnell trainieren. Meist reichen wenige Wochen aus, um einen wirklich starken Beckenboden zu entwickeln.

  • Nimm Dir einmal ein paar Minuten Zeit und setz dich in einen Raum, wo Du ungestört bist. Viele Frauen bevorzugen es, sich vor einen Spiegel zu setzen.
  • Dann führst Du einen einzigen Finger ein paar Zentimeter in Deine Vagina ein (3-5cm sollten reichen). Nimm gerne auch etwas Gleitcreme zur Hilfe.
  • Nun versuchst Du Deinen Finger mit Deiner Vagina festzuhalten, Du spannst auf diese Weise Deine Intimmuskulatur (PC-Muskel) an. Versuch dabei Deinen Bauch, Po, Deine Beine und alle anderen Muskeln entspannt zu lassen.
  • Und jetzt schaust Du, wie lange Du die Kontraktion Deiner PC-Muskulatur spürst. Versuch Deinen Finger auch nochmal fester zu greifen… (manchmal löst sich der „Griff“, ohne das Du es wirklich spürst. Aber das solltest Du merken, wenn Du noch einmal versuchst fester anzuspannen).

Wenn Du merkst, dass Du Deine Beckenbodenmuskulatur nur sehr schwer anspannen kannst oder wenn die Kontraktion bereits nach wenigen Sekunden schwächer wird, dann solltest Du diesen Muskel unbedingt trainieren und wirst schnell mehr Gefühl beim Sex haben.

Wenn Du die Kontraktion 30 Sekunden oder sogar länger halten kannst, dann ist Deine Beckenbodenmuskulatur sehr stark und Du spürst vermutlich aus anderen Gründen nicht so viel beim Sex.

Einer der häufigsten Gründe dafür, dass Frauen trotz starker Beckenbodenmuskulatur kein Gefühl beim Sex haben, sind „inaktive“ Nervenverbindungen…

Inaktive Nervenverbindungen

Inaktiv ist hierbei natürlich eine Übertreibung. Die Nervenverbindungen sind aktiv, aber eben noch nicht so sensibel. Je öfter Du Sex hast und je aktiver Du in dich hinein fühlst, desto aktiver werden die Nervenverbindungen in Deiner Vagina.

Du kannst Dir das so vorstellen, als ob Nervenverbindungen eine Art Rodelbahn sind. Jedes Mal, wenn eine Nervenverbindung durch Stimulation aktiviert wird und Du dort hinein fühlst, dann fährt ein Schlitten die Rodelbahn entlang und hinterlässt eine Spur.

Je mehr Stimulation Du in dieser Gegend aktiv beobachtet hast, desto breiter wird diese Spur und desto leichter werden andere Schlitten dieser Spur folgen.

Vermutlich war das ganze bei der klitoralen Stimulation damals ganz genau so bei Dir…

Der unfaire Vergleich

Die meisten Frauen haben schon im Mädchenalter angefangen sich selbst klitoral zu stimulieren. Natürlich nicht wie bei einer Masturbation(!), aber Kinder entdecken eben ihren Körper und finden heraus, dass es da zwischen den Beinen kitzelt.

Viele Jahre später sind die Nervenverbindungen der Klitoris dann enorm aktiv. Jede kleinste Berührung erzeugt lustvolle (oder sogar zu intensive) Impulse. Aber nur die wenigsten Frauen stimulieren sich selbst vaginal, vor allem nicht bevor sie ihr erstes Mal Sex hatten.

Wenn Frauen dann ihr erstes Mal haben, dann vergleichen sie die lustvolle Stimulation ihrer Klitoris, die sie über Jahre aktiviert haben, mit ihrer wortwörtlich jungfräulichen Vagina.

Natürlich haben sie dann kein Gefühl beim Sex oder sie spüren nichts, was mit der klitoralen Stimulation vergleichbar wäre. Das ist soweit völlig normal und in Ordnung.

Was die meisten Frauen dann aber machen ist, dass sie anfangen enttäuscht zu sein und zu resignieren.

Statt dass sie bewusst in sich hinen fühlen, den Unterschied zwischen klitoraler und vaginaler Stimulation bemerken und schauen, was für Gefühle sie beim Sex haben, sagen sie sich selbst, dass sie sowieso nichts spüren und wenden ihre Aufmerksamkeit ab.

Ich kann Dir also nur aus Erfahrung raten, dass Du dich beim Sex ganz genau auf das konzentrieren sollst, was Du spürst, auch wenn es nur ganz wenig ist.

Schritt für Schritt Mehr beim Sex spüren

Wenn Du eine Schritt für Schritt Anleitung haben möchtest, in der ich Dir nicht nur zeige, wie Du mehr beim Sex spürst, sondern sogar lustvolle vaginale Orgasmen erlebst, dann habe ich einen super Tipp für dich!

Ich habe eine Methode entwickelt, mit der schon tausende Frauen gelernt haben ihren ersten vaginalen Orgasmus zu erleben, selbst wenn sie zuvor „kein Gefühl“ beim Sex hatten.

Diese Methode bringe ich Dir Schritt für Schritt in meinem renommierten DS24 Bestseller Der Weg zum Vaginalen Orgasmus bei.

Dort zeige ich Dir unter anderem…

  • Wie Du Dein Beckenboden in wenigen Tagen trainierst…
  • Wie Frauen ihre Nervenverbindungen schnell & gezielt aktivieren…
  • Wie Du aus Deiner Lieblingsstellung noch viel mehr Lust heraus holst…
  • Wie Du dich beim Sex endlich so richtig fallen lassen kannst…
  • Und so vieles mehr… damit Du nicht nur mehr spürst, sondern Deinen ersten, atemberaubenden Orgasmus beim Sex erlebst.

Zusammenfassung

Viele Frauen haben den Eindruck kein Gefühl beim Sex zu haben. In den meisten Fällen spüren sie aber durchaus etwas, es fühlt sich eben nur völlig anders an, als bei der klitoralen Befriedigung. Wenn Du mehr beim Sex spüren willst, dann solltest Du unbedingt anfangen Deinen Beckenboden zu trainieren, bis Du den Selbsttest schaffst. Danach solltest Du dich um die Aktivierung Deiner Nervenverbindungen kümmern. Wenn Du eine Schritt für Schritt Anleitung dafür haben willst, dann schau Dir unbedingt einmal meinen Bestseller an und entscheide, ob sich diese kleine Investition in Dein Sexleben lohnt.  


Sarina Cant Neu 14.05.2021

Über die Autorin

Sarina Cant

Sarina Cant ist Expertin für vaginale Orgasmen und eine der bekanntesten Sexualcoaches Deutschlands. Ihr Bestseller Der Weg zum Vaginalen Orgasmus wurde bereits in zwei Sprachen übersetzt und hat tausenden Frauen gezeigt, wie auch sie lustvolle Höhepunkte beim Sex erleben können.

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